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Vom Kampf gegen die Straflosigkeit in Lateinamerika
Der tiefe Wunsch nach
Gerechtigkeit
Teil 3: Die juristische Aufarbeitung von Menschenrechtsverbrechen
in Peru
Ein Steckbrief wie dieser ist selten. Auf der Internetseite des peruanischen
Innenministeriums prangt das Fahndungsfoto des ehemaligen Geheimdienstchefs
Montesinos. Schräg darüber gedruckt, kündet der Vermerk
"Capturado Gefangen" von einem der derzeit umfangreichsten
Versuche, Menschenrechtsverbrechen in Lateinamerika gerichtlich zu ahnden.
Doch nicht nur Montesinos steht in Peru vor Gericht. Mit ihm werden zahlreiche
RepräsentantInnen des Fujimori-Regimes für ihre Taten zur Rechenschaft
gezogen und ein Prozess umfangreicher Redemokratisierung eingeleitet,
der sich auf alle Bereiche von Militär, Polizei, Justiz, Politik,
Verwaltung und Gesellschaft des Andenstaates erstrecken soll.
Seit dem 25. Juni 2001 befindet sich Vladimiro
Lenin Montesinos Torres, ehemals inoffizieller Chef des Geheimdienstes
SIN und eigentlicher starker Mann des Fujimori-Regimes, in Peru in Haft.
Ihm wird der Prozess gemacht, wegen Korruption, Drogenhandel und Menschenrechtsverbrechen.
Mehr noch als Ex-Präsident Alberto Fujimori selbst repräsentierte
der Präsidentenberater mit dem Beinamen "der schwarze Mönch"
ein System von Bestechung, Vetternwirtschaft, Wahlbetrug, Erpressung,
Entführung, Vergewaltigung, Folter und Mord. Montesinos war nicht
nur der Geheimdienstchef, sondern außerdem der Kopf der Todesschwadron
"Colina", die für verschiedene Massaker verantwortlich
ist.
In der Regierung Fujimori war Montesinos der eigentliche Drahtzieher.
Um Ex-Präsident Fujimori und damit sich selbst ein Regierungsjahrzehnt
an der Macht zu halten, setzte Montesinos jedes Mittel ein. Spätestens
mit dem Staatsstreich, den Fujimori 1992 gegen sich selbst durchführte,
begann die Zerschlagung sämtlicher zivilen politischen Strukturen
Perus. Das Land wurde systematisch zu einer gleichgeschalteten präsidialen
Autokratie.
Montesinos sicherte die Loyalität der Armee, indem er deren Schlüsselpositionen
neu besetzte. Fast alle Generäle der Armeespitze gehörten ehemals
zu seinem Abschlussjahrgang an der Offiziersakademie. Er organisierte
die Gleichschaltung der Justiz, die Bestechung von Verwaltungsbeamten
und Parlamentsabgeordneten und besetzte die Redaktionsstuben der Medien
mit Günstlingen der Regierung.
Das aus kolumbianischen Drogengeldern finanzierte "System Montesinos"
funktionierte perfekt. Wer sich gegen den ehemaligen CIA-Agenten stellte,
wurde ausgeschaltet. "Verschwindenlassen" von Menschen, Folter
und politischer Mord wurden ab 1993 systematisch und flächendeckend
zur Zerschlagung der Opposition eingesetzt.
Umso mehr überraschte vor anderthalb Jahren
der spontane Zusammenfall des mafiotischen Kartenhauses. Ein Fernsehsender
hatte ein Videoband ausgestrahlt, in dem Montesinos zusammen mit einem
später zur Regierungsfraktion übergewechselten Oppositionsabgeordneten
zu sehen ist. Auf allen Bildschirmen des Landes sichtbar, überreichte
Montesinos in seinem Büro die Bestechungssumme von 15.000 US-Dollar.
Er selbst hatte die Übergabe dokumentieren lassen, um sie zu Erpressungszwecken
weiterverwenden zu können.
In dieser Situation distanzierte sich der durch Wahlbetrug und öffentliche
Proteste ohnehin angeschlagene Präsident Fujimori von seinem engsten
Berater und suchte die eigene Haut über die soeben verfassungswidrig
angetretene dritte Amtsperiode zu retten. Jedoch ohne Erfolg je
mehr die Verbindungen zwischen Staat und organisiertem Verbrechen an die
Öffentlichkeit kamen, desto enger wurde es für den Kleptokraten.
Nachdem bekannt wurde, dass der Wahlkampf vom April mit Drogengeldern
finanziert worden war, machte der Präsident anlässlich einer
Japanreise von seiner zweiten Staatsbürgerschaft Gebrauch und kehrte
nicht mehr nach Peru zurück. Die Regierung in Tokio gewährt
Fujimori bis heute ihren Schutz.
Präsidentenberater Montesinos war zwischenzeitlich untergetaucht.
Nach neun Monaten auf der Flucht, gelang es schließlich, ihn am
25. September 2001 in Venezuela zu fassen und zurück nach Peru zu
bringen. Im Hochsicherheitsgefängnis vor der Küste von Lima,
das Montesinos selbst als ausbruchsicheren Ort für gefasste Guerillaführer
konzipiert hat, teilt er nun einen Zellentrakt mit dem ehemaligen Führer
des "Leuchtenden Pfades", Abimael Guzman, und drei Köpfen
der "Revolutionären Bewegung Tupac Amaru" (MRTA).
Nachdem Fujimori von Japan aus per Fax seinen
Rücktritt erklärt hatte, trat am 22. November 2000 der erst
sechs Tage zuvor zum Kongresspräsidenten gewählte Oppositionsabgeordnete
Valentín Paniagua sein Amt als Übergangspräsident des
Andenstaates an. Zu diesem Zeitpunkt ahnte sicherlich niemand, wie wichtig
der 64jährige integere Rechtsprofessor für die Redemokratisierung
des Landes werden würde.
Doch auch das neue Kabinett konnte sich sehen lassen. Präsident Paniagua
ernannte den 80jährigen früheren UNO-Generalsekretär Javier
Pérez de Cuéllar zum Ministerpräsidenten, den parteilosen
Juristen Diego García Sayán zum Justizminister und den ebenfalls
integren früheren Polizeigeneral Ketín Vidal zum Innenminister.
Die Regierung Paniagua sollte in erster Linie freie Neuwahlen organisieren
und das Land verwalten, doch in den acht Monaten ihrer Amtsperiode legte
die Übergangsregierung weit darüber hinaus ein erstaunliches
Tempo bei der Redemokratisierung des Landes vor und übertraf alle
Erwartungen.
Noch am selben Tag, als er sein Kabinett vorstellte, versetzte Paniagua
den Oberbefehlshaber der Streitkräfte und alle zwölf aktiven
Generäle von Montesinos' Abschlussjahrgang in den sofortigen Ruhestand.
Generalstabschef Villanueva Ruesta sowie fünf weitere Armeegeneräle
wurden unter dem Verdacht der Korruption und des Waffenschmuggels inhaftiert.
Im weiteren Verlauf der Reorganisation der mit Montesinos' Anhängern
durchsetzten Streitkräfte wurden fünfzig Generäle des Heeres,
zwanzig hohe Marineoffiziere und vierzehn Generäle der Luftwaffe
vorzeitig in den Ruhestand geschickt. Drei ehemalige Vorsitzende des Oberkommandos
der Streitkräfte befinden sich in Haft. Ihnen wird vor zivilen Strafgerichten
der Prozess gemacht. Auch über hundert Polizeioffiziere wurden entlassen.
Gegen die Mehrzahl wird jetzt wegen verbrecherischer Machenschaften ermittelt.
Der Geheimdienst SIN wurde aufgelöst.
Die Säuberung der Wahlbehörde ONPE
von den Überresten des Fujimori-Regimes verlief in Rekordzeit. So
wurden u.a. die führenden Leute der ONPE abgesetzt und durch integere
Personen ersetzt. Der ehemalige Leiter wurde wegen Wahlfälschung
anlässlich der umstrittenen Wiederwahl Fujimoris im Jahr 2000 inhaftiert.
Fernando Tuesta Soldevilla, der neue Behördenchef, tauschte in einigen
Abteilungen bis zu 80% des Personals aus und organisierte innerhalb eines
halben Jahres zwei von internationalen WahlbeobachterInnen als vorbildlich
eingeschätzte Wahlgänge.
Die Übergangsregierung griff auch bei allen anderen zentralen Verwaltungsbehörden
durch. So wurden ebenfalls die führenden Leute der nationalen Steuerbehörde
oder des statistischen Landesamtes abgesetzt und gegen unbelastete MitarbeiterInnen
ausgetauscht.
Diego García Sayán führte
als Justizminister mit seinem Ministerium kompromisslos den Kampf gegen
die Korruption. Er unterstützte den Sonderankläger José
Ugaz, der mit der gerichtlichen Verfolgung von Vladimiro Montesinos, Alberto
Fujimori und ihrer Seilschaft beauftragt ist. Vertraute und Familienmitglieder
Montesinos', die von ihm in hohe Positionen gehoben wurden und denen Hehlerei
und Geldwäsche von Drogengeldern zur Last gelegt wird, wurden ebenfalls
in Haft genommen. Die Interimsregierung verfügte, dass peruanische
StaatsanwältInnen heute schon vor der Anklageerhebung die Möglichkeit
erhalten, das Bankgeheimnis von Verdächtigen aufzuheben, Konten zu
überprüfen und Ausreisesperren zu verhängen.
Mit der Wiedereinsetzung der von Fujimori suspendierten Verfassungsrichter
war ein erster entscheidender Schritt zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit
der Justiz getan. Im Mai 2001 führte eine Welle von Amtsenthebungen
zur Erneuerung der peruanischen Gerichtslandschaft. Der Vorsitzende des
Obersten Gerichtshofes und 25 weitere Justizbeamte, darunter RichterInnen
und StaatsanwältInnen, wurden ihrer Ämter enthoben. Die Mehrheit
von ihnen standen in enger Verbindung zu Montesinos. Verhaftet wurde auch
die ehemalige Generalstaatsanwältin Blanca Nelida Colán wegen
Vertuschung, Meineids und illegaler Bereicherung. Die Sonderstaatsanwaltschaft
klagte 43 Richter an, vom Geheimdienst SIN ein Sondergehalt bezogen zu
haben dafür, dass ihre Urteile zugunsten der Regierung Fujimoris
ausfielen. Der Nationale Rat der JuristInnen sorgte für die Amtsenthebungen
und sieht dies als den Beginn einer Kampagne zur Förderung der Moral
im Justizwesen. Nachdem auf den erwähnten Videofilmen ein großer
Teil der entlassenen JuristInnen bei Geheimtreffen mit Montesinos zu sehen
war, hatte ihnen der Rat das Vertrauen entzogen. Außer dem Präsidenten
des Obersten Gerichtshofes schieden auch der Leiter der Justizkontrollstelle,
wie auch die Justizsprecher aus ihren Ämtern. Nur sechs der hohen
Richter blieben im Amt.
Ähnlich erfolgreich agierte der Innenminister
und integre frühere Polizeigeneral Ketín Vidal, der Montesinos
in Venezuela aufspürte und nach Peru bringen ließ.
Insgesamt sind gegen mehr als sechshundert Anhänger und Vertraute
des Fujimori-Regimes Untersuchungen eingeleitet worden. Dutzende von Angeklagten,
unter ihnen zwanzig ehemalige Minister, eine Reihe von Spitzenpolitikern,
Medienmachern und Richtern, befinden sich im Gefängnis.
Auch gegen Fujimori selbst wurde in Abwesenheit Anklage erhoben; zunächst
wegen Amtsflucht, später wegen Betrug beim Kauf unbrauchbarer Waffen
aus Staatsvermögen und schließlich auch wegen Mordes, schwerer
Körperverletzung und "Verschwindenlassen" von Menschen.
Peru unterstellte sich wieder der Gerichtsbarkeit
des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte (CIDH),
die die Regierung Fujimori 1999 wegen der großen Zahl der gegen
Peru anhängigen Verfahren aufgekündigt hatte. Die Übergangsregierung
erkannte die Zuständigkeit des CIDH im Fall "Barrios Altos"
vollständig an. Im Stadtteil Barrios Altos hatten 1991 Mitglieder
der Todesschwadron "La Colina" das Fest einer Nachbarschaftsorganisation
überfallen, 15 Gäste erschossen und weitere schwer verletzt.
Die Untersuchung des Vorfalls wurde 1995 durch die Verabschiedung des
Amnestiegesetzes abgebrochen. Menschenrechtsorganisationen jedoch brachten
die Verbrechen vor den CIDH, bis sich das Regime 1999 der interamerikanischen
Gerichtsbarkeit entzog. Die nun möglich gewordene Neueröffnung
des Verfahrens vor dem CIDH führte zu einem erstaunlichen Entscheid.
Der CIDH erklärte am 14. März 2001:
"Die Amnestiegesetze führen zur endlosen Weiterführung
der Straflosigkeit. Die gesamte Gesetzgebung der Mitgliedstaaten muss
jedoch mit den Prinzipien und Vorschriften der amerikanischen Konvention
der Menschenrechte übereinstimmen. Daher sind alle Vorschriften,
die das Verjähren solcher Verbrechen ermöglichen sollen
und Vorschriften, die die Verantwortung für die Verbrechen vermindern
oder ganz ausschließen, wenn es sich um Menschenrechtsverletzungen
wie Folter, außergerichtliche Hinrichtungen oder Massenhinrichtungen
und 'Verschwindenlassen' handelt, unwirksam. Die Amnestiegesetze können
gerichtliche Prozesse in anderen Fällen in Peru, bei denen es sich
auch um Verletzungen von Menschenrechten handelt, die in der Konvention
enthalten sind, nicht verhindern. [...] Als Konsequenz der Verabschiedung
der Amnestiegesetze Nr. 26479 und Nr. 26492 wurden folgende Rechte der
Angehörige der Ermordeten und der überlebenden Opfern verletzt:
die Rechtssicherheit, Rechtsschutz und rechtliches Gehör und die
Wahrheit zu erfahren. Da die Amnestiegesetze mit der Konvention nicht
vereinbar sind, hat der peruanische Staat die Konvention nicht eingehalten.
Die Amnestiegesetze haben keine juristischen Konsequenzen. Der peruanische
Staat muss die Untersuchung des Falles 'Barrios Altos' durchführen,
um die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen zu können. Die Ergebnisse
dieser Untersuchung sollen veröffentlicht werden. Die Entschädigung
der Opfer und deren Angehörigen soll nach einer Vereinbarung aller
Prozessparteien stattfinden."
Keine zwei Wochen später ordnete der Oberste Gerichtshof Perus den
Vollzug des Urteils an, die Ermittlungen gegen die verdächtigen Militärs
begannen, und am 10. Mai wurde das Amnestiegesetz für den konkreten
Fall aufgehoben.
Noch kurz vor den Wahlen setzte die Übergangsregierung
zur Aufklärung der Menschenrechtsverletzungen eine Wahrheitskommission
ein. Diese soll die Menschenrechtsverbrechen in der Zeit von 1980 bis
zum Jahr 2000 untersuchen, d.h. der Regierungen Fernando Belaunde, Alan
García und Alberto Fujimori. Darüber hinaus hat sie den Auftrag,
sich den gesellschaftlichen Ursachen des bewaffneten Guerillakonfliktes
zuzuwenden, die Entschädigungsfrage der Opfer zu klären und
programmatische Konzeptionen zur weiteren Demokratisierung des Landes
auszuarbeiten. Der Abschlussbericht der Wahrheitskommission wird im März
2003 der peruanischen Regierung und der Öffentlichkeit übergeben
werden. Die Exekutive ist gehalten, die Empfehlungen der Wahrheitskommission
zu übernehmen.
Im Sommer 2001 gewann Alejandro Toledo Manriuque
die Präsidentschaftswahl. Nach seinem Amtsantritt setzte er den von
der Übergangsregierung eingeschlagenen Kurs fort.
In seiner Antrittsrede erklärte Toledo die Bekämpfung der Armut
zum Hauptziel seiner Amtszeit. Darüber hinaus wolle er sich für
die weitere Demokratisierung des Landes und für die Aufklärung
der Menschenrechtsverletzungen mit Hilfe der Wahrheitskommission einsetzen.
Er versprach die Wiedereinführung der Gewaltenteilung und kündigte
die Umstrukturierung und personelle Reduzierung der Armee an.
"Wir übernehmen ein Land mit einem tiefen Wunsch nach Gerechtigkeit",
erklärte der soeben ins Amt eingeführte Präsident, "auf
institutioneller Ebene werden wir dem mit der Wahrheitskommission auf
den Grund gehen."
Toledo fordert seither die Auslieferung Fujimoris aus Japan und begann
mit der Entschädigung der Opfer von "Barrios Altos" in
Höhe von 3,3 Mio US-Dollar. Aus beschlagnahmten Korruptionsgeldern
soll ein Entschädigungsfonds für sämtliche Opfer von Menschenrechtsverletzungen
angelegt werden.
Sieben Mitglieder der Todesschwadron "La Colina" wurden bis
Ende August verhaftet. Im Oktober schließlich schaffte der Oberste
Gerichtshof die Amnestiegesetze grundsätzlich ab.
Präsident Toledo entschuldigte sich öffentlich im Namen des
peruanischen Staates bei den unschuldig Inhaftierten für die Jahre,
die sie unter dem Regime Fujimoris, aber auch der anderen Regierungen,
im Gefängnis zubringen mussten. Er kündigte die Überprüfung
weiterer Fälle an.
Nach einigen Verzögerungen nahm die Wahrheitskommission
zum Jahresende ihre Arbeit auf. Sie wurde um fünf zusätzliche
Mitglieder darunter zwei hochrangige VertreterInnen von Menschenrechtsorganisationen
erweitert und für 2002 mit einem Budget von sechs Millionen
US-Dollar ausgestattet. Die zwölfköpfige Kommission unterhält
bislang vier Regional- und 14 Lokalbüros und 150 MitarbeiterInnen.
Das Büro des staatlichen Ombudsmannes veröffentlichte einen
Bericht über die "Verschwundenen". Danach wurden zwischen
1980 und 1996 6.362 Menschen von staatlichen Sicherheitskräften entführt.
Der Bericht wurde der Wahrheitskommission übergeben.
In Peru hat ein vielversprechender Prozess
der Aufarbeitung tiefgreifenden institutionell verankerten Unrechts begonnen,
der innerhalb kürzester Zeit Dimensionen erreicht hat, von denen
Menschenrechtsorganisationen in den Nachbarländern kaum zu träumen
wagen. Zunächst scheint er glaubhaft gewollt. Es bleibt zu hoffen,
dass die Regierung Toledo den einmal eingeschlagenen Kurs auch bei stärker
werdendem Gegenwind noch zu halten vermag.
Aus: Chile - Argentinien - Peru - Guatemala
Artikelserie in ak - analyse und kritik - Autor: Knut Rauchfuss, 2002.
http://www.bo-alternativ.de/mfh/kampagne/texte/Chile_etc.html
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