Aus den An(n)alen eines Kolumnisten …
“Presa de una fiebre irresistible se la levanté por detrás, le bajé las mutandas hasta las rodillas y la embestí en reversa. Ay, señor, dijo ella, con un quejido lúgubre, eso no se hizo para entrar sino para salir.”
García Márquez, Memoria de mis putas tristes, Mondadori, p. 17
März 31st, 2006 00:17
„Getrieben und gestachelt von der schieren Hitze, hob er sie her, ließ die mutandas(??) auf die Knie hinunter und bockte sie von hinten. Ahhh, mein Herr, sagte sie mit einem unheimlichen Seufzer, so etwas macht man nicht, weder um hineinzukommen noch um hinauszugehen.“
der spanischen sprache nicht mächtig und gar nicht vertraut mit den gepflogenheiten und justierungen Marquez´scher schule (trotz nobel - ich las ihn nie), versuchte ich mich doch an einer ungefähren übersetzung dieses angriffslustigen zitates (ob ich alles richtig verstanden habe?). daß mir die kniee etwas zitterten, war nicht weiter schlimm (ich saß auf einem stuhl). die ohren allerdings mußte ich mir mit wachspfropfen verstopfen, um gewisse penetrante untertöne des textes auszublenden. weitere bemerkungen erübrigen sich, das zitat spricht für sich selbst. yy (schweißgebadet: kampf mit wortschatz und grammatik!)
März 31st, 2006 03:16
“Ay señor, das machte man nicht zum Reingehen, sondern zum Rausgehen.”
Ich suche in einer Buchhandlung nach einer besseren Übersetzung als die meine. Deine Mühen verdienten einen umfangreicheren Re:Kommentar, aber das Zitat para hoy wollte ebf. nicht “herausrücken”. So habe ich gezerrt und gezogen, Stunde um Stunde, und ich bin ganz überrascht, ein so mildes wie metapoetisches bei ihm gefunden zu haben: mise en abyme, Pessoa.
Für die Aufmerksamkeit + Mühe + Lesehilfe sei Dir gedankt !
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